Die Anstalt zu TTIP

Highlights der letzten Sendung (24.5.2016 – https://www.youtube.com/watch?v=-qA1WthdPn8)
„Besteht nicht die Gefahr, dass #TTIP doch demokratisch unterwandert wird?“ #dieanstalt

„damals als Germanien noch die DDR des Römischenreiches war“ #dieanstalt

„Die niedrigen Arbeitsstandard gebietet der Respekt auf die Tradition der Sklavenhandlung in den Südstaaten.“ #DieAnstalt #TTIP

„Ich hab letztens in der Zeitung gelesen… wobei: Was heißt Zeitung? Ich meine diesen Fernseher in der U-Bahn.“ #dieanstalt

„Eine Briefkastenfirma will von Rumänien 4 Milliarden. Weil diese nicht schürfen darf, wo nichts liegt #DieAnstalt #ttip #CETA

„Wir sind Anwälte, keine …“ #dieanstalt

„Uns geht’s gut weil es anderen schlecht geht. Muss es uns deshalb wieder schlecht gehen?“ #dieanstalt #TTIP

„Wenn Sie das blöd finden, müssen Sie aufhören mit dem Kapitalismus. Aber wer will das schon?“ #dieanstalt

„#TTIP Schiedsgerichte sind die Scharia für Unternehmen“ #dieanstalt

„Wir kastrieren die Demokratie für einen Euro. Ist es das wert? … Ich sage ja“ #dieanstalt

„Die vorläufige Anwendung von #CETA an den Parlamenten vorbei ist ein guter Schritt in Richtung marktkonforme Demokratie.“ #DieAnstalt

„Twitter, Instagram oder Snapchat?“
„E-Mail.“
„Ach ja, is ja ZDF…“ #dieanstalt

„Man könnte auch sagen: Wir kastrieren die Demokratie für 1€.“ #dieanstalt #TTIP #CETA

„Lobbyismus und Kapitalismus verhalten sich zueinander wie erdogan und Ziege“ #dieanstalt #TTIP

„Stellen Sie sich mal vor, Sie verbieten einen Stoff und am Ende stirbt doch keiner dran. Das Risiko ist zu groß.“ #DieAnstalt #TTIP

„Ein Präsident der nur fünfzig Prozent der Stimmen bekommt, hat einfach nicht genug Journalisten eingesperrt.“ #dieanstalt

„Wer Jahrzehntelang Armut exportiert, darf sich nicht wundern, wenn sie als Re-Import zurückkommt.“ #dieanstalt #TTIP #CETA

„Es trifft sich gut, dass sich das Hauptaugenmerk auf #TTIP liegt, da konnten wir #CETA in Ruhe fertig verhandeln.“ #Anstalt #DieAnstalt

Ich bin reif!

Bild

Sagt zumindest der Käsemeister vom Dottenfelder Hof!

Gestern Abend habe ich meinen ersten Käse gemacht (solchen zum Essen, anderen gabs früher schon mal). Das Setting:

IMG_20160525_192849
Im Kupferkessel wurde die Milch erhitzt und es kamen die Kultur und das Lab (davon genau 1,8 ml!). Es muss kontinuierlich gerührt werden:

IMG_20160525_192916
Bei genau 37° wird die Flamme ausgemacht und nun muss das ganze 30 Min ruhen. Nicht an den Tisch stoßen, das könnte den Prozess stören.

Es gab aber auch Käse zum kosten, hier Mozarella und Scamorza (geräucherter Mozarella).

IMG_20160525_200911

Dazwischen haben wir noch schnell den Frischkäse fürs (heutige) Frühstück zubereitet:

IMG_20160525_203100
Zurück zum Kupferkessel:
Nach dem die Masse fest wurde, wurde sie mit der Harfe geschnitten. Vorgabe Haselnussgröße (mit Schale –  wie groß ist so etwas???). Und dann?

Und wieder rühren:

IMG_20160525_200900
noch mehr Käse (und Wein für die Nichtautofahrer):

IMG_20160525_203112
und weiterrühren. Es zeigten sich erste Ermüdungserscheinungen:

IMG_20160525_204722
Doch dann kann der Endspurt, Salz, Kräuter und Knoblauch einrühren:

IMG_20160525_204500
und schöpfen:

IMG_20160525_212402
Die 4 Becher wurden gefüllt, dann gestülpt und am Ende gut verpackt zum mit nach Hause nehmen.

Zum Abschluss wurde noch die Butter gemacht (Sahne so lange im Schraubglas schütteln, bis ein Butterklumpen entsteht). So dass es heute Morgen zum Frühstück selbstgebackenes Brot mit selbstgeschüttelter Butter und dem selbstgemachten Frischkäse gab.

20160526_085929
Lecker! Den anderen Käse gibts heute Abend. Ein Zertifikat gabs natürlich auch:

20160526_095729.v01
Eine empfehlenswerte Veranstaltung mit viel, viel Informationen zu Käse auf dem Dottenfelder Hof.

Gleichberechtigung

In der Süddeutschen Zeitung startet Karin Janker eine Diskussion zu (mal wieder) Gleichberechtigung – mit einem lesenswerten, sachlichen Artikel: http://www.sueddeutsche.de/leben/gleichberechtigung-maenner-muessen-feministen-werden-1.2955747

Was sind aber die Feinde, die Gegner der Gleichberechtiung? Obwohl diese ja im Grundgesetz festgeschrieben ist. Aber nicht so richtig gelebt wird.

  1. Manche Frauen

    gleich_1

  2. Solche Werbung:

    gleich_2
  3. Gendermarketing von klein bis groß:

gleich_3gleich_4(Bild: Rosa Werkzeugkasten: http://www.markenwarenshop.de)

Das Netz bietet viele Beispiele:

MOOC

In den letzten Monaten habe ich an einigen MOOCs teilgenommen, die über die Plattform mooin.oncampus.de angeboten und durchgeführt wurden. Zum Abschluss des #A40mooc habe ich die Frage gestellt, ob für einen MOOC eine Plattform wie mooin benötigt wird, oder ein offenes Format besser ist.

Interessante Antworten:

mooc11

 

mooc12

Für mich ist mooin.oncampus.de ein LMS mit wenig Funktionalität und nicht für einen MOOC geeignet. Es werden Inhalte vorgestellt und dazu wird in einem Diskussionsforum diskutiert, teilweise angeregt durch Fragen der Moderatoren.

Die Beiträge bleiben dadurch in einem geschlossenen Forum und können nur von den angemeldeten Nutzern gelesen werden. In einem MOOC wie OPCO11 oder HowToMOOC blieben die Beiträge auf den teilnehmereigenen Blogs. Diskutiert wurde zusätzlich über offene Medien wie z.B. Twitter. Dadurch wurden die Themen öffentlich und weitere Interessierte konnten hinzukommen. Eine geschlossene Plattform verhindert dies.

Wird keine geschlossene Plattform verwendet, werden Teilnehmer auch angeregt andere Formate (als Textbeiträge) einzubringen z.B. Videos, Podcasts, Grafiken etc. Durch ein Forum werden solche Ideen evtl. unterdrückt.

Ich persönlich ziehe ein offenes Format (wie OPCO11, HOWTOMOOC ..) vor, wobei ich die äußeren Zwänge (finazielle Rahmen und organisatorische Anforderungen der Geldgeber) natürlich kenne und die aktuellen Angebote zu würdigen weiss. Allerdings finde ich es schade, dass die ursprüngliche Idee der offenen Angebote dadurch untergeht. Wieso und warum das deutsche Bildungssystem so kurzsichtig ist und solche Angebote dem Finanzierungszwang unterliegen ist eine andere Diskussion.

Gedanken zu MOOCs und deren Finanzierung http://www.loreress.de/mooccash-finanzierungsmodelle-fur-moocs/

Ist gerade mal wieder der Feminismus in?
Viele interessante Artikel wurden in den vergangenen Wochen dazu in meine Timeline gespült. Garniert mit ärgerlichen Erfahrungen des Alltags.
Eigentlich wollte ich etwas Sinniges dazu schreiben, aber mir fällt nichts Neues dazu ein. Es wurde doch schon Alles gesagt, Pro sowie Contra. Sei es der Alltagssexismus, der Genderwahn oder die (Un)Vereinbarkeit von Karriere und Muttersein.
Ein Punkt ist mir in den Kommentaren aufgefallen: Auch wenn es sachliche Kritik gibt, am Ende gewinnen die Pöbler – beider Seiten!
Und: es wird über ein Problem diskutiert, aber nicht über Lösungsmöglichkeiten. Diese Aussage habe ich Vorgestern irgendwo auf Twitter gelesen, und sie stimmt in diesem Zusammenhang hervorragend.

Herrgott nochmal!
Ich kann diese Selbstzerfleischung, die genüsslich von der Presse geschürt wird, nicht mehr ertragen.

  • Ja, es gibt Frauen, die gerne zu Hause bleiben und Kinder betreuen. Schön für sie, wenn sie sich das leisten können.
  • Es gibt Frauen, die gehen lieber ihrem Beruf nach und gönnen sich nur Abends und am Wochenende vollzeitmäßig die Kinder. Auch gut, wenn die Kinderbetreuung geregelt ist.
  • Es gibt Frauen, die würden gerne zu Hause bleiben, müssen aber aus finanziellen Gründen arbeiten und
  • es gibt Frauen, die würden gerne arbeiten, finden aber keine Betreuung für die Kinder.

Diese ewigen Diskussionen und Aussagen welcher Lebensentwurf nun besser ist, ist überflüssig. Es muss Kindern, Mütter und Vätern möglich sein nach den eigenen Vorstellungen zu leben. Frauen, Männer, Politiker und Kirchen sollten sich nicht für unterschiedliche Vorstellungen bekämpfen und die der anderen herabwürdigen.

Also, Lösungen für unterschiedliche Lebensentwürfe suchen, rosa Osterhasen verbannen und dem Alltagssexismus den Stinkefinger zeigen.

Und heute lese ich mal wieder Simone de Beauvoir.

Links, ohne Wertung:

stöckelschuh

Januar 2016

Er begann so trist wie letztes Jahr, neue Fotos lohnten daher nicht.

NW_neujahr_2015
Es gab aber auch morgendliche Bilder, die Hoffnung machten

sonnenaufgangund Sonnenuntergänge, die zum Fotografieren reizten.

IMG_1388.v01_01Duch den Umstieg auf Linux/Ubuntu sind mir leider die Fotos von letzten Teneriffa-Besuch, sowie die Insejktenfotos verlorgen gegangen, Aber dafür besteht ja nun ein Anreiz, dieses Jahr bessere Fotos zu machen, Einige sind noch hier (Teneriffa) und hier (Koken/Insekten).
Würde am liebsten gleich die Koffer packen und ein paar Tage in die Sonne fliegen – aber der August kommt ja schnell, dann gehts hier hin.

2015

Auch wenn es gegen meine Überzeugung ist: 2015 wird jetzt abgehakt, im neuen Jahr geht es wieder aufwärts. Mit anderen Worten „die Hoffnung stirbt zuletzt“.
(Ich: Der Jahresbeginn ist willkürlich, daher halte ich die Aufregung über „Neujahr“ für übertrieben.)

ghghhg

Ruhe

Das Wochenthema bei #Fotoprojekt2015 lautet „Ruhe“ <Zu sehen hier: https://twitter.com/hashtag/fotoprojekt2015?src=hash> Ich habe geschummelt und ein Foto aus dem Archiv verwendet. Dort sind aber noch mehr Fotos, die auch zu dem Thema passen.

Hier meine Zusammenstellung: http://fotos.loreress.de/sammlungen/ruhe/ Das erste Foto habe ich übrigens unter dem Hashtag gepostet. Gemäß dem Motto „alles in Frage stellen“

Warum schweigen die Lämmer?

Ja, wir sind die Lämmer, die schweigen, weil sie manipuliert sind. Klingt wie Verschwörungstheorie, ist es aber nicht lt. Prof. Rainer Mansfeld.

Am 22. Juli 2015 an der Christian Albrechts Universität Kiel hat er einen Vortrag dazu gehalten, der bei mir eine Gänsehaut hervorruft und verschiedene Sketches der ‚Anstalt‘ ins Gedächtnis ruft.

Die Masse (der Lämmer):
„Die Masse ist in ihren Auffassungen unstet und wetterwendisch,für ihre Fehlleistungen macht sie andere verantwortlich….“

Die Politiker:
Die politischen Führer andererseits seien in ihrem Handel vor allem geleitet durch ein „Verlangen nach Macht, um Herrschsucht und Ehrgeiz zu befriedigen.“

Die herrschenden Eliten:
Die von den herrschenden Eliten gewünschte Zuschauerdemokratie lässt sich also nur erreichen, wenn die Bevölkerung weitgehend entpolitisiert ist und von politischer Lethargie und moralischer Apathie befallen ist.“

Zum Schluss:
Nur wenn wir erkennen, dass wir uns in einem Manipulationskontext befinden, und dann die Medien, über die die gewünschten Manipulationen vermittelt werden, aktiv vermeiden, haben wir in derartigen Situationen eine Chance, uns einen Rest von Autonomie zu bewahren.“

Macht Hoffnung:
„Wir verfügen gleichsam über ein natürliches Immunsystem gegen Manipulation. Wir müssen uns nur entschließen, es zu nutzen.“

Anhören, Lesen, Denken, Handeln!!

Gute Zusammenfassungen: http://satiresenf.de/?p=2898

http://www.nachdenkseiten.de/?p=26804

Der Vortrag auf Youtube: https://www.youtube.com/watch?t=2253&v=Rx5SZrOsb6M

Transscript als PDF: https://free21.org/sites/free21.org/files/article_pdf/high_resolution/03-transcript_mausfeld_laemmer.pdf

Ein Interview mit Michael Krons https://www.youtube.com/watch?v=4WclOOZuyjA

Aus der Diskussion:
„Wir haben keine Waffengleichheit mehr, aber wir haben immer noch das Licht der Vernunft, das ist sozusagen unsere letzte Rettung … „

„Die Investition in unsere Zukunft beginnt bei den Säuglingen“