PRISM, Tempora, Vorratsdatenspeicherung -> Postprivacy?

Fakten:

  1. Alle Spuren, die ich im Netz hinterlasse werden ausgewertet und evtl. auch gespeichert, vieleicht anonymisiert, vielleicht auch nicht.
  2. Dienste und Unternehmen wollen wissen mit wem wir skypen, wem wir E-Mails schreibem, was wir bei Apple oder Amazon kaufen und wohin wir reisen:
    WIR KÖNNEN ES NICHT VERHINDERN!
  3. „Was mit Daten gemacht werden kann – wird gemacht (werden)“

Erkenntnisse:

  1. Wenn ich weiss, dass alle möglichen Unternehmen und (Geheim-)Dienste Daten auf Teufel komm‘ raus sammeln, dann stelle ich mich darauf ein.
  2. Wenn ich etwas reden oder schreiben will, das kein Überwachungsdienst mitbekommen soll (z. B. dass ich am Samstag vermummt zur die nicht genehmigten Demo gehen will), dann muss ich die Brieftaube oder den reitenden Boten nehmen oder verschlüsseln.
  3. Ich muss realisieren, dass es in #Neuland keine Geheimnisse gibt!

Forderungen

  1. Es muss veröffentlicht werden Was Wo von Wem gesammelt und
  2. wie diese Daten ausgewertet werden und
  3. wie lange diese gespeichert werden.
  4. Es muss Missbrauch sichtbar gemacht werden und Stellen eingerichtet werden, an welchen Fehlinterpretationen und Missbrauch untersucht und aufgeklärt werden können.
  5. Es müssen Zweck der Datensammelei und Berechnungsmodelle veröffentlicht werden.
  6. Die Rohdaten müssen im Sinne von OpenData veröffentlicht werden.

Alle gesammelten Daten müssen veröffentlicht werden! Jeder Mensch darf alles wissen!

Dann sind wir in #Neuland angekommen!

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