Immer die alte Soße

Die Schlagzeilen quellen über:

  • „Baby-Boom im Bundestag“
  • „Sind von der Leyer und Heidi Klum die neuen Frauen-Vorbilder“

und so weiter.
Gerade habe ich auf einen Tweet von @shue_de „Ist das so? „Die Generation der Kristina Schröder ist die erste, die vollkommen frei darüber entscheiden kann, wie …“ http://7fo.de/rvlfh“
Mit „Quatsch“ geantwortet.
Diese Diskussion ist auch Quatsch mit Soße. Die Prominenten mit über 10.000 €/Monat haben keine finanziellen Probleme. Da gibt es eine vertrauenvolle Nanny, die aufpasst. Das ist zwar nicht alles, aber Vieles.

Was mich aber am meisten aufregt, ist, dass immer noch der gleiche alte Tenor beschriben wird: Wie schaffen die Frauen die Doppelbelastung? Was in aller Welt hat sich denn bei den Männern bewegt?
Wenn Herr Schröder jetzt seinen Job aufgeben würde und sich um das Kind zu kümmern, sagen wir mal mindestens 1 Jahr, dann wäre das einen Beitrag wert.
Oder beschreibt doch mal den Tagesablauf der von der Leyen Horde: wie viele Betreuer gibt es denn da? Oder sind die schon so toll, das sie 8die Kinder) sich alleine organisieren?

Der Artikel ist besser: http://www.ftd.de/politik/deutschland/:kolumne-ulrike-sosalla-kristina-schroeders-gottesgeschenk-fuer-schwarz-gelb/50217468.html

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