Wer oder was ist morgen „böse“

Bei der aktuellen Diskussion um #Prism #Tempora und Aluhüte werden die wichtigsten Fragen (noch) ausgeblendet:

  • Was oder wer ist morgen „böse“?
  • Wer bestimmt was „böse“ ist?
  • Wie erhalten wir unser gutes Recht zur Mitsprache?

Darum müssen wir uns kümmern, nicht über Verschlüsselungsmethoden und Betriebssysteme diskutieren. Wir werden überwacht und werden auch weiterhin überwacht werden (da haben Friedrich, Uhl und Konsorten recht). Aber das wichtigste ist doch die Bewertung der Daten. Und das führt zu den o.g. Fragen!

Udo Vetter beschreibt das sehr schön: „Gerade Friedrich hat vor nicht mal zwei Jahren nach dem Massenmord in Norwegen gefordert, die Anonymität im Netz gehöre abgeschafft. Gestern hatte er keine Probleme, zeitglich ein Supergrundrecht auf Sicherheit zu postulieren und das Hohelied der Kryptographie zu singen. Spätestens nach der Wahl wird der gleiche Mann fordern, dass man dafür ins Gefängnis geworfen werden kann, wenn man das Truecrypt-Passwort für den eigenen PC nicht herausgibt oder sich gegenüber Behörden weigert, eigene Mails zu entschlüsseln.“ http://www.lawblog.de/index.php/archives/2013/07/17/ich-will-keinen-aluhut/

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