Von Webinar zu …

streaminarkreativ gestimmt, würde ich sagen, wir nennen es „Streaminar“. Ich hoffe aber, dass niemand diesen Begriff übernimmt 🙂

Was ist das? Wie geht das?

Die Probleme von Virtual Classroom-Systeme sind häufig, dass etwas heruntergeladen werden muss, sie nicht 100% systemkompatibel sind und/oder browserabhängig arbeiten. Ein weiteres Problem liegt in er Anzahl der Teilnehmenden. Es können zwar Sessions mit mehr als 100 Teilnehmern durchgeführt werden, aber da dann kaum bis wenig Interaktion möglich ist bzw. gemacht wird (Ausnahme: es sind alles VC-erfahrene Menschen). Warum dann ein spezielles System für alle vorschreiben? Youtube können alle, es ist browser- und systemunabhängig und – besonders wichtig – niemand braucht einen Login! Für die Kommunikation kann die Kommentarfunktion, ein Chat oder Twitter verwendet werden.

Eingesetzt wird diese Lösung im Bildungsbereich häufig bei MOOCs. Bei OPCO11 wurde AdobeConnect für die Aktiven verwendet, gleichzeitig konnten die, die „nur“ Zuhören wollten, Youtube nutzen.

Mit der Verbreitung von Google Hangout hat sich diese Variante in vielen Bereichen etabliert:

Die Merkmale:

  • aktive Teilnehmende in begrenzter Anzahl und unbegrenzte Zuschauer per Youtube
  • Interaktion mit den Aktiven; schriftl. Kommunikation mit Youtube-Nutzern

Einsatz

  • Diskussionsveranstaltung mit Beantwortung von Teilnehmerfragen
  • Vorlesung
  • Einführung ines Produkts / Technik / Methode

Google Hangout
Bei Google Hangout steht das Video des gerade Sprechenden im Vordergrund, aber auch die Einblendung von Folien, Webseiten etc. ist möglich. Alle Aktiven werden hier in einem kleinen Bild live übertragen (siehe Abbildung).

Literaturtipp

Hannes Schleeh, Gunnar Sohn
Live Streaming mit Hangout On Air
Techniken, Inhalte & Perspektiven für kreatives Web TV
http://www.hanser-fachbuch.de/buch/Live+Streaming+mit+Hangout+On+Air/9783446440920

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