Im Bermudadreieck

Beim Urheberrecht heisst es, wir müssen die Technik (digitale Kopie) akzeptieren und das Gesetz überdenken. Und beim Speichern irgendwelcher Daten durch Apps? Das ist inzwischen auch so einfach wie eine digitale Kopie. Müssen wir hier nicht auch darüber nachdenken, was ist noch sinnvoll und was können wir sowieso nicht verhindern?
http://netzpolitik.org/2012/ndr-zapp-viele-ios-apps-geben-unbemerkt-daten-ihrer-nutzer-an-dritte-weiter/
Oder doch Postprivacy?

Twitter oder identi.ca? Google+ oder diaspora?

Von Facebook mal ganz zu schweigen 🙂

Ich mag nicht:

  • wenn Behörden das Recht haben Daten auf den Servern einzusehen, über die ich kommuniziere,
  • wenn ich nicht weiss, was mit meinem Profil und sonstigen Daten gemacht wird,
  • wenn der Dienst, den ich nutze irgendwo, irgendwie ein bisschen zensur einführt,
  • ich mag nicht, wenn der Dienst, den ich nutze Diktaturen nachgibt (Google-China).

Ich bin dagegen gerne bereit für einen Dienst zu bezahlen:

  • einem Dienst mit verständlichen AGBs
  • einem Dienst, der auch nach seiner Policy handelt
  • einem Dienst, der kein amerikanischer ist und seine Server in einem Land stehen hat, in dem weitestgehendst ausgeschlossen ist, dass Behörden Zugriff erhalten.

Liste wird fortgesetzt.

Pseudonyme, Vertrauen und Google+

Achtung: Crossposting zu Google+

Zu der Frage über Pseudonyme vs. Klarnamen wird intensiv diskutiert. In einigen Artikeln werden zwei Aspekte angesprochen, die nicht vermischt werden sollten:

1. Die Diskussion, ob Pseudonyme erlaubt sein dürfen
2. Was erwarten wir von einem kostenlosen (zumindest müssen keine monatlichen Gebühren bezahlt werden) Dienst und wieso vertrauen Menschen solchen Diensten ihre digitale Identität an?

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