#opco11 – 8: PAUL

Na endlich dachte ich: eines meiner Lieblingsthemen „PLE“.

Bei mir heißt das allerdings PAUL = Persönliche Arbeits- und Lernumgebung. An Paul arbeite ich schon seit langem. Da bei meinen Überlegungen immer die Unternehmen im Vordergrund stehen (und nicht schulische oder universitäte Anwendungen), war für mich klar, dass eine „Persönliche Lernumgebung“ für Unternehmenseinsatz nicht relevant ist. Hier geht es darum das Lernen und Arbeiten zu verknüpfen, die Durchlässigkeit zu fördern und auch für Trainingszwecke die gleiche Umgebung zu nutzen, die die Mitarbeiter auch bei der täglichen Arbeit einsetzen.

Mein PAUL musste und muss allerdings gehörig aktualisiert werden und das habe ich nun begonnen auf http://paul.mixxt.de. Da steht auch das Prinzip von PAUL.

Wie bin ich zu PAUL gekommen?
Ich habe die Tätigkeiten untersucht, die so bei der Arbeit anfallen:

  • lesen, suchen, ablegen, (hoffentlich) wiederfinden
  • was erstellen, präsentieren, veröffentlichen, anderen zur Verfügung stellen
  • mit anderen kommunizieren (schriftlich, mündlich)
  • zusammen im Team arbeiten

Das gleiche tue ich auch bein Lernen. Denn während der Arbeit oder im Privaten lerne ich ständig, mal unbewusst mal bewusst (wenn ich z. B. per Goolge recherchiere wann die beste Zeit zum Schneiden einer Tamariske ist (Ihr wisst nicht was das ist? Google weiss es!).

Also Lern- und Arbeitsumgebung kann nicht getrennt werden. Mit PAUL kann ich analysieren, was so alles eingesetzt wird und wie und welches Verbesserungspotential es gibt. Und natürlich zu schauen, wo denn da eine geschützte Lerngruppe angedockt werden kann. Die muss nämlich trotz Schutz ganz einfach aus der Arbeitsumgebung erreichbar sein.

So, PAUL ist zwar noch nicht fertig, aber ich hoffe noch einige Impulse zu erhalten.

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