#opco11 – 17: Konzerte, Kompetenzen, Volksmusik

Zunächst einmal: Die Idee für diese Woche ist toll. Kreativ sowie technisch anspruchsvoll und ich gebe Christian Spannagel recht: in desem Fall ist Schreiben sinnvoller als Reden.

Aber, wie ich gestern schon per Twitter zum Ausdruck brachte, finde ich die Beschreibung des Konzerts Nummer 3 ist einfach nur „daneben“. Als Seniorinnen und Senioren werden im Allgemeinen die bezeichnet, die im sogn. Ruhestand sind, also nicht mehr arbeiten müssen. Diese Gruppe gleichzusetzen mit Volksmusikliebhabern ist genauso abwegig wie die Thesen der „Geraration Net“. Einfach mal überlegen, wer in den 50er Jahren Elivis, Chuck Berry, Fats Domino, Little Richard etc. liebte. Die werden jetzt wohl kaum zu Karl Moik und Florian Silbereisen zujubeln. Soviel dazu.

Nun aber zum Thema selbst. Ich oute mich mal als 60+. 95% meiner Schul- und Studienkollegen sind aus dem Berufsleben ausgeschieden. Die, die wollen, nutzen Skype und Facebook, aber es gibt auch genügend, die sagen „ich habe mich im Beruf immer davor drücken können, mit diesen Dingern zu arbeiten, jetzt gehe ich da auch nicht mehr ran“. Ok – so what? Ist doch persönliche Einstellung und Privarvergnügen. Sicher kann dadurch die Lebensqualität verbessert werden. Aber das würde ich jetzt nicht auf die Gruppe der Senioren beschränken wollen.

In meinen Augen wichtiger ist die Zielgruppe der behinderten Menschen. In diesen Sinne würde ich vorschlagen das Konzert nicht auf die ältere Generation auszurichten, sondern darauf, wir Behinderte besser in die Online-Welt integriert werden können.

  • Welche Techniken gibt es?
  • Welche Fördermöglichkeiten?
  • Kompetenzförderung?

Update (20.6., 09:42)
Cool, nun folgt mir auf Twitter generation50Plus, das @Seniorenhotel :-))

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