Kernkraft – eine ethische Frage?

Doch wohl sicher nicht!

Die Frage der Energieversorung ist zu wichtig, als dass sie durch Vertreter einer Ethikkommission bestehend aus:
– Klaus Töpfer (Früherer Bundesumweltminister und früherer Chef des UN-Umweltprogramms)
– Matthias Kleiner (Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft/DFG)
– Ulrich Beck (Risikoforscher)
– Klaus von Dohnanyi (SPD)
– Ulrich Fischer (Landesbischof der Badischen Landeskirche)
– Alois Glück (Vorsitzender des Zentralkomitees der deutschen Katholiken)
– Jörg Hacker, (Präsident der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina in Halle)
– Jürgen Hambrecht (BASF-Chef)
– Volker Hauff (Vorsitzender des Rates für Nachhaltige Entwicklung)
– Walter Hirche (Präsident der deutschen UNESCO-Kommission)
– Reinhard Hüttl (Acatech-Präsident)
– Weyma Lübbe (Lehrstuhl für praktische Philosophie Uni Regensburg)
– Kardinal Reinhard Marx (Erzbischof von München und Freising)
– Lucia Reisch (Mitglied im Rat für nachhaltige Entwicklung)
– Ortwin Renn (Risikoforscher, Soziologieprofessor an der Universität Stuttgart)
– Miranda Schreurs (Leiterin Forschungszentrum für Umweltpolitik FU Berlin)
– Michael Vassiliadis (Chef der Industriegewerkschaft BCE)
beraten werden kann!

Sicher kann man einigen Mitgliedern der Kommission einen gewissen Sachverstand nicht absprechen, aber – Himmel hilf – was haben Vertreter von Kirchen und Philosophischen Lehrstühlen zur Energieversorgung der Zukunft beizusteuern.

Hier wünsche ich mir eine Kommission von Technikern und Menschen die rechnen können!!

Diese Veranstaltung, die da gerade angefangen hat ist so notwendig wie ein Kropf, Verschwendung von Steuergeldern und versuchte Verdummung des gemeinen Wählervolks.

AUFSTAND – solche Politiker will ich nicht länger haben – WO sind Alternativen??

Aber das ist nur die eine Seite der Verdummungspolitik (die von den Qualitätsmedien kritiklos nachgeplappert wird), die andere Seite (wird genauso wiederspruchslos wiedergekäut) ist die, dass nun
– der Strom kanpp wird
– wir Atomsrtom importieren müssen

Ja, zu gewissen Zeiten benötigen wir Strom aus dem Ausland, Nachts dagegeb exportieren wir Strom (z. B. nach Österreich, die nutzen den Strom dann zum Pumpen von Wasser in die Speicherseen). Es gibt aber Alternativen zum Atomstrom aus Frankreich (oder anderen Ländern), zum Beispiel Strom aus Wasserkraft aus Norwegen. Leider gibt es dabei ein Bürokratische Hürde, auf der der Brüderle sitzt: http://www.ee-news.ch/de/article/20813/solarmedia-wasserstrom-aus-norwegen .

Eine Kommission, die ein wirklich zukunftsträchtiges Energiekonzept erstellt, muss zunächst einmal von kompetenten Technikern und Wissenschaftlern sowie Betriebswirtschtlern besetzt sein. Danach kommen die Umweltschützer und wenn dann jemand meint, dass der Pastor zur Einweihung der neuen Hochspannungsleitung ein Gebet sprechen soll, dann kann dieser das dann gerne tun.

Ein Gedanke zu “Kernkraft – eine ethische Frage?

  1. Na ja, den Technikern würde ich auch nicht jeden Weitblick unterstellen. „Nicht alles was technisch machbar ist, ist auch gut…“ Ein gutes Gemisch gepaart mit dem einen oder anderen „Querdenker“ wäre hierzu sicherlich hilfreich