Daten vs. Digitale Kopie

Auch in der eLearning-Gilde wird über Datenanalyse diskutiert (ähnlich wie bei der Schufa. Facebook und Google diskutieren nicht mehr, sondern machen es): Hier heißt es „Learning Analytics“.

„Was mit Daten machbar ist, wird gemacht“ oder „Was technisch möglich ist, lässt sich mit Gesetzen nicht verhindern“.

Wird hier nun mit zweierlei Maß gemessen?

Urheberrecht
Die Möglichkeit der digitalen Kopie ist so einfach wie nie. Daher wird dafür plädiert diese zu erlauben, da keine Kontrolle ohne Totalüberwachung der Bürger mehr möglich sei. Leseempfehlungen: http://www.scoop.it/t/urheberrecht

Schufa will Social Media (Bewegungen, Kontakte, Kommentare – was auch immer) auswerten (ich dachte das tun die längst.) – Bei der Auswertung der von den Nutzern im Internet hinterlassenen Spuren wird an „Ethik“ appelliert: Sascha Lobo im Spiegel: „Es muss eine Diskussion über eine digitale Wirtschaftsethik stattfinden, über die Grenze zwischen machbarer und legitimer Aktion im Netz.“ http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/sascha-lobo-die-schufa-und-der-krieg-a-838324.html

Und nun Data Mining auf der Lernplattform!
Gibt es in Hochschulen keinen Betriebsrat? In Unternehmen werden diese Sturm laufen! Werden Sie es verhindern können? Nein. Genauso sinnlos wie Sascha Lobos Gerede von Wirtschaftsethik (die hört bei Geld sowieso auf) ist es, darauf zu pochen, dass Daten, die anfallen und technsich ausgewertet werden können, nicht ausgewertet werden dürfen. Das ist das Gleiche wie mit der digitalen Kopie. Lässt sich einfach nicht mehr rückgängig machen diese technische Möglichkeit.

Hallo Spackeria – lasst uns reden!

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