#opco11 – 12: Mobiles Arbeiten – Mobiles Lernen

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Martin Ebner hat sehr anschaulich m-learning für und mit Schüler und Studenten erläutert. Im Unternehmen gibt es andere Rahmenbedingungen, Notwendigkeiten und Zielsetzungen. Es soll jedoch nicht darum gehen, unbedingt, weils modern ist, Lernstoff aufs Handy zu bringen, sondern die Werkzeuge und Gerätschaften, die zum Arbeiten verwendet werden, AUCH fürs Training zu verwenden.

Konstruiertes Beispiel:

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#opco11 – 10: 5 Antworten zu „Was leisten Soziale Lernplattformen“

Dörte Giebel hat 5 Fragen zu Sozialen Lernplattformen gestellt.

Frage 1:  Was können die Absolventen/innen mitnehmen, wenn sie nach Abschluss der SLP entwachsen?
Dies würde ich in die Selbstverantwortung der Lerner legen.

Frage 2: Wie gelingt Community Building diesseits der kritischen Masse?
Die Frage muss, man denke ich, abhängig machen von Kontext: Schule, Studium, Unternehmensintern oder Weiterbildung bei einem der vielen Anbieter.
Ich konzentriere mich mal auf die letzten beiden Punkte: Communitybildung ist stark von der Anzahl der Teilnehmer abhängig. Diese kritische Masse wird in den normalen Bildungsangeboten (nicht-opco-Angebote) nie erreicht. Das bedeutet, dass wir in den Seminaren oder Kursen nur eine Community simulieren. Es werden zwar die Social Networking Tools eingesetzt, aber eine echte „Vernetzung“ gibt es da nicht. Aber, ich stelle mir vor, dass es eine übergeordnete Community gibt, zu welcher jeder Zutritt hat, und über diese Plattform der Zugang zu den Lerngruppen erfolgt. So kann sich nach einer gewissen Zeit (und mit Unterstüzung aus den Absolventen der Kurse und Interessierten eine Community bilden.In welcher dann der informelle Austausch erfolgt.

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opco11 – 9: Einsatzszenarien

Wenn ich über PAUL nachdenke, habe ich immer die Unternehmensbrille auf. Die meisten Diskutanten und der Input von M. Kerres beleuchtet die Seite der Universität. In Ihrem Beitrag http://netzfaktorei.de/2011/05/25/lms-2-0-oder-was-leisten-soziale-lernlattfo… bringt Dörte Giebel nun auch die Weiterbildungsanbieter ins Spiel.

Wie sind die Anforderungen?

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#opco11 – 3: Social Learning – Networked Learning – Informelles Lernen?

Jasmin Hamadeh hat ein „Fass aufgemacht„:

Ich ersetze mal Social Networking mit Social Learning. Erstens ist Netzwerken immer sozial und es geht auch nicht ums Netzwerken sondern ums miteinander/voneinander lernen = Social Learning. Ob nun „Social Learning“ etwas Neues oder Besonders ist, will ich hier gar nicht betrachten. Das kommt auf die Definition an – einfach mal googeln. Entscheidend ist nicht, wir wir es nennen, sondern was getan wird.

Erwiesen ist, dass wir 80% dessen, was wir benötigen nicht in einem Kurs lernen, sondern auf informellem Weg. Daher könnte man folgern, lasst die ganzen Kurse weg, die Leute lernen, das was sie benötigen sowieso woanders. Jein. Jeder lernt anders und es gibt gewisse Grundlagen, die ich in einem traditionellen Kurs (frontal oder online) schneller lerne, als wenn ich mich auf die Suche nach der Lösung im Netz (steht jetzt nicht nur für das Internet, sondern auch für das persönliche Netzwerk) begebe (ich denke da z. B.: an die Kirchhoffschen Regeln und ihre Anwendung oder auch gramatikalische Grundlagen einer Sprache).

Aber das, was ich heute am Arbeitsplatz und auch fürs Private wissen muss, lerne ich meistens nicht in der Schule oder Studium (formell) oder einem Kurs (non-formell), sondern von Kollegen, aus dem Web, von Freunden oder ich habe es „irdendwann einmal, irgendwo “ gelernt (informell).

Dieses informelle Lernen zu ermöglichen, zu unterstützen und zu fördern ist DIE große Umstellung, die auf die Trainingsabteilungen der Unternehmen zukommt. Das was so allgemein unter „Social Learning“ bezeichnet wird, ist die Grundlage dazu.

Informelles Lernen kann ich nicht institutionalisieren, aber ich kann Menschen dazu befähigen, die aktuellen Werkzeuge produktiv zu nutzen. Man muss Menschen zeigen, wo Fallstricke lauern und aufzeigen, wie man zu Informationen kommt und wie man diese verarbeitet, organisiert und verwaltet. In einem herkömmlichen Online-Kurs in einer geschützten Umgebung kann ich dies nur unzureichend simulieren. Hierzu muss ich „raus“ ins Netz.

Damit sind wir beim „Working Smarter“ (meinem bevorzugten Ansatz). Jane Hart und Harold Jarche liefern für mich die besten Beschreibungen hierzu.

KhPape (Twitter) responded:

Ja, vielleicht ist Lernen immer informelles Lernen – auch in einem Kurs. Wir schaffen damit ja nur eine scheinbar wirksame Prozessanleitung zum Lernen. Was nun tatsächlich beim Lerner das Lernen befördert hat, ist nie klar. Waren es möglicherweise die Gespräche mit den anderen Teilnehmern, waren es die Gespräche mit dem Referenten oder mit den Kollegen am nächsten Tag? Wir sollten wirklich mehr darüber nachdenken, wie wir aush Kurse auch als Rahmenbedingungen für informelles Lernen ausbauen können. Danke für die Anregung!

Jasmin Hamadeh responded:

Und ist „Social Learning“ zwangsläufig „informelles Lernen“?

Mein „aufgemachtes Fass“ sucht u. a. nach Antworten dazu, wie sich „Social Media“ für formelles Lernen nutzbar machen lassen. Und ob das dem Prinzip nach immer zu moderierten Onlinekursen mit Teamarbeit führt – oder ob ich einfach betriebsblind – nichts anderes denken kann. Aber Sie / du / ihr vielleicht?

Und danke für die Links zu Jane Hart und Harold Jarche! Daraus lässt sich – aus der Kursperspektive gedacht – gut was mitnehmen für den Einsatz von Social Media in moderierten Kursen… damit das formale Lernen ein bisschen mehr dessen bedient, was wir im Leben dann wirklich brauchen…

Lore Reß

Gute Frage: Ist „Social Learning“ zwangsläufig „informelles Lernen“? Wenn ich Social Learning = Lernen mit „Social Media“ setze, dann kann das im formellen Lernen sowie non-formellen Lernen eingesetzt werden. Wir sollten uns von dem Buzzword „Social“ verabschieden, wenn nicht wirklich der Gedanke der Gemeinnützigkeit dahinter steht! Wenn „Social Media“ als Marketingstrategie eingesetzt wird, hat das mit sozial nix mehr zu tun!

#opco11 – 8: PAUL

Na endlich dachte ich: eines meiner Lieblingsthemen „PLE“.

Bei mir heißt das allerdings PAUL = Persönliche Arbeits- und Lernumgebung. An Paul arbeite ich schon seit langem. Da bei meinen Überlegungen immer die Unternehmen im Vordergrund stehen (und nicht schulische oder universitäte Anwendungen), war für mich klar, dass eine „Persönliche Lernumgebung“ für Unternehmenseinsatz nicht relevant ist. Hier geht es darum das Lernen und Arbeiten zu verknüpfen, die Durchlässigkeit zu fördern und auch für Trainingszwecke die gleiche Umgebung zu nutzen, die die Mitarbeiter auch bei der täglichen Arbeit einsetzen.

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#opco11 – 7: Noch mehr zu Tools

Passend zu meinem PAUL (kommt später), trenne ich nicht zwischen Werkzeugen zum Lernen und Arbeiten. Wenn wir das informelle Lernen so loben und das lebenslange Lernen propagieren, sollte man keinen Unterscheid zwischen zwischen Lern- und Arbeitswelt machen. Ich kann nicht generell sagen das liegt an erster oder zweiter Stelle, denn es gibt unterschiedliche Anwendungen.

Informieren, suchen, recherchieren

  • Netvibes
  • Google

Informationen verwalten, wiederfinden

  • Diigo
  • Read-it-later

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#opco11 – 6: Tools

„Lerntechnologien“ hier und „Hört auf über Tools zu sprechen, sucht ein passendes Lernformat“ da. Warum reizt mich dieses Thema dieser Woche nicht besonders?

Als Techniker probiere ich fast alles Neue aus, was ich irgendwo aufschnappe – es könnte ja so eine Erfolgsstory werden wie Twitter. Im Bereich Microblogging habe ich mit den verschiedensten Tools gearbeitet: Plurk, identica (bin ich immer noch dran), Jaiku (war mal lange mein Favorit), Yammer (das geht schon über Statusmeldungen hinaus) …halt, nicht abschweifen 🙂

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